Über mich

Wie ich zu Affinity Photo kam

Ich hatte meine erste Begegnung mit Bildbearbeitung am Computer an einem urtümlich anmutenden Mac im Jahre 1991. Photoshop war in Version 1 verfügbar. Ich arbeitete zu dieser Zeit als Grafik/Layouter für den WWF Schweiz. Photoshop brachte ein analoges Fotolabor für Druckvorstufe als digitales Programm auf den Computer.

Als ich 2017 Affinity Photo testweise installierte, hat mich der Ansatz des Programms sofort fasziniert. Ursprünglich war ich an einer günstigeren Alternative, vor allem für Kursteilnehmer:innen, zur teuren Adobe-Cloud interessiert. Ich wurde aber mit einer neuen Sicht auf digitales Bildmaterial konfrontiert. Digitales Bildmaterial lässt sich "sampeln" wie auch digitales Ton/Audio-Material. Zu Beginn der Photoshop-Entwicklung wurden Diapositive mit dem Scanner digitalisiert. Das Dia war das Original, der Richtwert eines Bildes für die Bearbeitung in der Druckvorstufe.

Für die Macher von Affinity ist der Umgang mit digitalem Datenmaterial gewohnt. (Sorry liebe Digital-Natives, das war nicht immer so). Es werden Daten einer digitalen Kamera geladen, eingestellt, im Audiobereich würde man von einem Equalizer sprechen, in Affinity wird das Bild "entwickelt".

Über diese Website

Für ein Projekt musste ich einen Regler entwickeln, mit dem bei zwei übereinanderliegende Bilder, das obere auf- und zugeschoben werden kann. Also eine alte Ansicht mit einer neuen verglichen werden kann. Das brachte mich auf die Idee, Originalbild und die fertige Ausgabe eines Bildes, mit diesem Regler zu zeigen.

Das Lernen und Arbeiten mit dem "Affinity Photo Workbook", den verschiedenen Übungen und meinen Tests im Umgang mit dem Programm, erzeugten viel gutes Bildmaterial, mit dem sich "Original" und "Ausgabe" vergleichen lassen. Ergänzt habe ich diese Vergleichs-Bilder mit kurzem Kommentar und Screenshots der Arbeitsschritte der entsprechenden Paletten aus Affinity-Photo.